| Veranstaltung: | Jahreshauptversammlung 2023 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.5. Wahl von vier Beisitzer*innen |
| Antragsteller*in: | Christine Göhde |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 24.03.2023, 19:58 |
B4_Bei: Christine Göhde
Selbstvorstellung
Liebe Freund:innen,
ich bewerbe mich hiermit als Beisitzerin für den Kreisvorstand: Ich bin Christine Göhde, geborene Rheinländerin, aber von Herzen in Ostwestfalen zu Hause. Ich lebe in Bielefeld und arbeite an der Universität Paderborn, als Referentin der Kanzlerkonferenz der Universitäten des Landes NRW.
Hochschul–und Wissenschaftspolitik sowie Sozialpolitik verfolge und betreibe ich mit Begeisterung und Leidenschaft u.a. in meinem Beruf und in der LAG Hochschulpolitik. Dabei habe ich ein Faible für (Finanz)-Zahlen und Kennzahlsysteme. Ein Herzensanliegen ist mir die derzeitige Situation der Frauen und Mädchen in Afghanistan und im Iran. Aus diesem Grund verfolge ich auch mit großem Interesse die Aufklärung um den Abzug aus Afghanistan, auch vor dem Hintergrund, dass hier bereits nach Lehren für den Wiederaufbau der Ukraine gefragt wird.
Der Zugang zu Bildung, der Aufbau des Hochschulsystems sowie die Fragen zur Ausgestaltung einer demokratischen Geschlechterordnung sowie der sozialen, politischen und ökonomischen Teilhabe an gesellschaftlichem Leben sind dabei zentrale Leitlinien meines politischen Engagements - seit meinem 15. Lebensjahr.
In den letzten zwei Jahren durfte ich den Kreisverband in einer außergewöhnlichen und zugleich prägenden Zeit – als Schriftführerin des Kreisvorstandes – begleiten. Die Pandemie hat die bestehenden sozialen und ökonomischen Problemlagen verstärkt und das demokratische Zusammenleben auch in Bielefeld herausgefordert. Neben der Herausbildung neuer Veranstaltungsformate und Formen der digitalen (politischen) Kommunikation – in Zeiten des Wahlkampfes – ist mir insbesondere ein Mitgliederforum „Kinder in der Pandemie“ in Erinnerung geblieben. Die Lebenswirklichkeiten vulnerabler Gruppen, wie z.B. Kindern und Jugendlichen, hochbetagte Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte oder Menschen mit Long-Covid-Folgen sowie Menschen mit Behinderung, in unser Gesellschaft – nicht nur, aber insbesondere in Krisensituationen – im Blick zu haben und somit aus dem Schattendasein zu führen und auf Augenhöhe in den politischen Raum stärker zu integrieren, ist meines Erachtens auch eine Aufgabe, der wir GRÜNEN uns stärker stellen sollten – sei es bei den nachhaltigen Bekämpfung der Pandemiefolgen, beim Fachkräftemangel, bei der Mobilitätswende oder der Stadtentwicklung.
Dabei kann der Kreisverband eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Übersetzung von Anliegen der Menschen in politische Forderungen leisten, sowie politische Aushandlungsprozesse anstoßen. Denn, wenn die Energiekrise und die damit einhergehende steigende Inflationsrate – vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine – eines gezeigt hat, ist es, das die soziale Frage ohne die ökologische Transformation nicht beantwortet werden kann.
Der Dialog bildet die Grundlage meines Handelns. Deshalb würde ich neben dem Format des Mitgliederforums gerne u.a. ein Dialogforum etablieren, in welchem verschiedene Institutionen der Stadt, Interessenvertretungen sowie Bürger:innen dazu eingeladen sind, die gesellschaftlichen Herausforderungen unter einem spezifischen Aspekt zu diskutieren, wie z.B. den Fachkräftemangel, unter dem Fokus Akademiker:innen oder Handwerksmeister:innen mit Behinderung. Für diese Fachkräfte, deren Potential kaum gesehen und auf dem ersten Arbeitsmarkt oft nicht passgenau eingesetzt werden, wäre ein Dialogforum mit Vertreter:innen der IHK zu Bielefeld, der Agentur für Arbeit u.a. interessant.
Auf diese Weise würde ich gerne den Dialog mit Euch und den Menschen in Bielefeld zu Fragen des demokratischen Zusammenlebens und der politischen und der sozialen Teilhabe fortsetzen und mich für den Kreisverband und im Vorstand engagieren.
Deshalb werbe ich um Euer Vertrauen!
Mit besten Grüße
Christine
- Alter:
- 42
- Geschlecht:
- weiblich